Ein wundervolles Konzert von Quin Tango, gesehen von Ferdinand und…

Die jungen Musiker haben wohl nicht nur bei mir einen bleibenden Einruck hinterlassen. Die Bestuhlung musste noch kurz vor Konzertbeginn wegen des großen Andrangs ausgeweitet werden.

Als ich Jan-Phillip als kleinen Jungen aus den Augen verloren habe, und ich selbst von Tango nichts wusste, ahnte ich nicht, dass wir uns Jahrzehnte später mit dem gleichen Interesse wieder treffen: Astor Piazzolla. Ich im Auditorium – er als Gitarrist mit seinem Quintett auf der Bühne. Die Stücke von Piazzolla sind bestimmt keine „leichte Kost“, aber sie haben sie zauberhaft gespielt. Die Klavierspielerin aus der Mongolei, virtuos nicht nur was ihre Schnelligkeit betraf, die herausragende Geige des jungen Kolumbianers, ein spannungsgeladenes Akkordeon des Österreichers, das Gitarrenspiel, das seinen Anfang in der Murnauer Musikschule nahm und der Kontrabass der Österreicherin, deren Professor die Musiker des Konservatoriums Feldkirch auf dem Weg des Tango begleitet. Es ist eine Freude wie sie achtsam miteinander spielen und man sieht und hört, wie es ihnen Spass macht. Margit und ich können uns vorstellen, dass sie vielleicht schon im Herbst in der Westtorhalle für unsere Tänzer spielen.

Ferdinand